Ueli Meyes

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Das andere Südamerika: Die drei Guayanas, Teil 2/3

Guyana (vormals Britisch-Guayana)

Teil 1/3 Suriname (vormals Niederländisch-Guayana), Teil 3/3 Französisch-Guayana

"Guayanas ist eine uneinheitlich abgegrenzte Sammelbezeichnung für politische Gebiete, die grossteils auf dem Hochland Guayana liegen und danach benannt sind. Sie umfassen jedoch auch alle zusammen nicht das gesamte Hochland; andererseits sind sie nicht darauf beschränkt, sondern beinhalten ebenfalls die jeweils angrenzenden Küstenregionen. Im engeren Sinne zählen zu den Guyanas: die Kooperative Republik Guyana, ehemals Britisch-Guayana, die Republik Suriname, ehemals Niederländisch-Guayana sowie das Übersee-Département Französisch-Guayana (Guyane française). Aufgrund der Kolonisation durch nicht-iberische Länder unterscheiden sich diese kulturell stark vom restlichen Südamerika.
Teilweise werden auch folgende Gebiete dazu gezählt: die venezolanische Region Guayana, ehemals Spanisch-Guayana, bestehend aus den Bundesstaaten Amazonas, Bolívar sowie Delta Amacuro der brasilianische Bundesstaat Amapá, ehemals Portugiesisch-Guayana.
"

 

Guyana

"Guyana , amtlich Kooperative Republik Guyana, ist ein Staat an der Atlantikküste Südamerikas. Er grenzt im Süden und Westen an Brasilien, im Nordwesten an Venezuela und im Osten an Suriname. Auf der anderen Seite von Suriname liegt das französische Übersee-Département Französisch-Guayana, das mit einem zusätzlichen „a“ geschrieben wird. Nicht zu verwechseln sind die südamerikanischen Guyanas auch mit den drei afrikanischen Ländern Guinea, Guinea-Bissau und Äquatorial-Guinea.

Es gab im 17. und 18. Jahrhundert die durch die Niederlande gegründeten Kolonien Essequibo, Demerara und Berbice. 1763 kam es in Berbice zum Sklavenaufstand unter dem heute als Nationalheld angesehenen Cuffy. Die Entwicklung des Frauenwahlrechts ist mit der Kolonialgeschichte des Gebietes verknüpft. 1812 wurde auch Frauen das Stimmrecht zugestanden, wenn sie Sklaven besassen oder Einkommensteuer auf mindestens 10'000 Gulden zahlen konnten; in der Quelle finden sich keine Angaben dazu, ob damit Gleichheit zwischen Frauen und Männern hergestellt wurde. Der Besitz dieser Gebiete wechselte bis 1814 mehrmals zwischen den Kolonialmächten Niederlande, Grossbritannien und Frankreich. Aufgrund des 1814 in London geschlossenen Britisch-Niederländischen Vertrages wurden die drei Kolonien Essequibo, Demerara und Berbice an das Vereinigte Königreich von Grossbritannien und Irland übertragen. Der Vertrag bestätigte den Niederlanden ihre früheren Handelsrechte in diesen drei Kolonien. 1831 wurden die drei Kolonien zur Kolonie Britisch-Guayana vereinigt. Am 1. August 1834 trat die Abschaffung der Sklaverei in Kraft. Nach Ablauf der anschliessenden Arbeitspflicht für die ehemaligen Sklaven am 31. Juli 1838 und nach dem Verlust von Arbeitskräften vor allem auf den Plantagen verpflichteten die Briten Kontraktarbeiter aus Britisch-Indien als Ersatz. Ab 1849 durften nur noch männliche britische Staatsbürger wählen; durch Anforderungen an das Vermögen war das Wahlrecht weiter eingeschränkt. Der britische Geologe und Topograph Charles B. Brown bereiste von 1868 bis 1871 im Auftrag der Kolonialverwaltung das meist unerforschte Hinterland der Region zwischen Suriname und Venezuela. Brown war mit der exakten Vermessung der Flussläufe und geologischen Untersuchungen beauftragt. Dank seiner 40-monatigen Forschungsreisen im tropischen Urwald wurden zahlreiche Einheimischensiedlungen, Lagerstätten von Bodenschätzen und topographische Besonderheiten im Landesinnern dokumentiert. Nach den Forschungsergebnissen von Schomburgk von 1841 bis 1844 war auch die Arbeit von Brown für die exakte Bestimmung der Grenzverläufe mit den Nachbarstaaten Suriname, Brasilien und Venezuela von Bedeutung. 1928 erhielten die Frauen das Wahlrecht zurück, es war aber weiterhin an ein bestimmtes Vermögen gekoppelt. Eine andere Quelle nennt 1945 als Jahr für die Einführung des aktiven Frauenwahlrechts zum gesetzgebenden Gremium von Britisch-Guayana. Im Jahre 1953 intervenierten britische Truppen in Britisch-Guayana, da befürchtet wurde, die durch das Ehepaar Janet und Cheddi Jagan gegründete People’s Progressive Party (PPP) wolle in Guyana einen kommunistischen Staat einrichten.

Guyana erreichte die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich schliesslich am 26. Mai 1966 und wurde am 23. Februar 1970 unter Premier Forbes Burnham vom People’s National Congress (PNC) zur Kooperativen Republik erklärt. Seit den 1960er Jahren spielen ethnische Konflikte zwischen den Afro-Guyanern und den Indisch-Guyanern in Gesellschaft und Politik immer wieder eine Rolle. 1978 kam Guyana durch das Jonestown-Massaker in die Weltnachrichten. Sektenführer Jim Jones vom Peoples Temple gab nach der Ermordung eines US-amerikanischen Politikers seinen Anhängern den Auftrag zum kollektiven Selbstmord. Über 900 Menschen kamen ums Leben. Im Jahre 1980 wurde eine neue Verfassung verabschiedet. Hierbei wurden die Macht des Premierministers eingeschränkt und die Rolle des Präsidenten in der Exekutive gestärkt."

 

xx. xxx - xx. xxx 20xx

 

Inspiration - Motivation

Nun ja, in meinem Lieblingskontinent Asien gehen mir die noch nicht besuchten Länder aus. Nach meinen beiden Südostasien Reisen 2024 und 2025 verbleiben noch Osttimor, die Philippinen und Sri Lanka als weisse Flecken übrig. Höchste Zeit also, mich wieder mal anderen Weltgegenden zuzuwenden. Afrika und Ozeanien haben für mich das grösste Potential an unbereisten Länder. Für Afrika bin ich noch nicht wieder bereit und die Inselwelt des Pazifiks ist extrem weit weg. Da verbleiben noch Zentralamerika, die Karibik sowie Südamerika. In letzterem Kontinent war ich noch nicht in Paraguay und im Norden nicht in Venezuela und eben den sogenannten drei Guayanas-Staaten.

 

Vorbereitung

Sobald ich die Destination bestimmt habe, mache ich mich im Internet auf die Suche nach Informationen über diese drei Länder, wobei eines davon ein französisches Überseegebiet ist. Diese Gegend ist touristisch noch wenig erschlossen, entsprechende Infrastrukturen sind nur dürftig vorhanden, weshalb Abenteuerlust und Komfortverzicht ins Gepäck gehören. Mit kleinen Charterflugzeugen oder mit Booten gelangt man in die - fern der Zivilisation - entlegenen Regionen im Urwald. Um diese organisatorischen Herausforderungen zu umgehen, suche ich nach Touranbietern für organisierte Touren in diesen drei Ländern; so viele sind es nicht ...

 

Verwirklichung

Der Beginn der Guayanas-Reise ist unter Suriname.

 

Die Reise ist erst in Planung, die Seite somit noch eine

Baustelle

 

 

Die Fortsetzung der Guayanas-Reise geht unter Französisch Guyana weiter.

 

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